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1975
entdeckte Norbert Hanewinkel seine Vorliebe für die Mixtour aus
Rockmusik und mittelalterlichen Klängen. Von Kürenbergs "Ich
zog mir einen Falken" markierte den Anfang einer Minnerock -
Formation, aus der später die Gruppe "Wanderfalk"
entstand.
1979
folgte nach emsiger Probearbeit und zahlreichen regionalen
Auftritten der erste Plattenvertrag. Aus weiteren, ausgedehnten
Tourneen und Produktionen ragte die vom WDR prämierte "Schmitz
Backes Kompanie" heraus. Vom rheinisch - bergischen
Lokalkolorit geprägt, gelang es einem guten Dutzend Musikern
mittelalterliche Instrumente, sogar ganze Renaissance - Sätze, auf
der 1983 erschienenen LP "Bergische Tänze" mit
anderen Stilen zu kombinieren. Aber auch die zahlreichen Aktivitäten
eines Norbert Hanewinkel konnten nicht verhindern, dass der Folk -
Rock Boom der Siebzieger nicht anhielt. So fristeten viele Vertreter
dieser Richtung nur noch ein Randdasein in der Musikszenen, was
zwangsläufig zum Exodus der eher professionell orientierten
Gruppen, so auch für Wanderfalk und die Schmitz Backes Kompanie, führte.
Diese gerade mal zu Grabe getragen, hob Hanewinkel mit einigen
musikalischen Weggefährten die Gruppe "Saltarello"
aus der Taufe.
1987 als
Quasi - Nachfolger der reinen Mittelalterbesetzung "Upladhin"
und "Spielmann, Schalk und Scharlatan" gegründet, beschränkte
auch Saltarello seine Präsenz nicht nur auf Bankette und die immer
beliebter werdenden Mittelaltermärkte, sondern entwickelte, mit dem
"Saltarello - Spektakel" eine Show mit Gauklern, Tänzerinnen,
Licht, Technik und....Rockmusik! Dieses wurde zum
Teil auch auf der ersten 1990 erschienenen CD, fast schon
legendären ersten Saltarello - CD dokumentiert. Es folgten abermals
zahlreiche Auftritte und verschiedene Programmentwicklungen.
1992 brach
die bis zum Septett angewachsene Besetzung auseinander und aus der
Ur - Formation übriggeblieben - entstand um Sabine und Norbert
Hanewinkel das bis heute gültige Quartett mit Marina Roos und
Christian Kerstin. Durch die Verteilung der Repertoire -
Schwerpunkte von Musik bis Jonglagen und Feueraktionen wuchs die
Beliebtheit und führte zu jährlich über hundert Auftritten.
1996
begannen die Aufnahmen für die CD "Chrimanosa",
die jetzt auch endlich im Handel erhältlich ist. In der Folgezeit
wurde das Quartett bei weiteren Projekten und Auftritten durch
weitere Akteure ergänzt, um den vielen Auftrittsanfragen Rechnung
tragen zu können. Die alten Rockmusik - Wurzeln blieben natürlich
nicht vergessen, und so entwickelte sich ab 1998 aus Fungigs
"Saltarellos Ohrenfolter". Während einiger Auftritte in 1999
entstand eine Live - CD mit einer geballten Ladung von Punk, Rock
und Darkwave angehauchten Mittelalterklängen - und ein neuer Name:
ab 2000 hat "Finisterra"
für Furore gesorgt. Und mit Saltarello geht alles weiter...
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